Archiv für den Autor: barbara.beringer

Sozialhilfe: Fakten und Forderungen der Städte

1. Die Sozialpolitik der Städte hat die Aufgabe, einer Vielfalt von Menschen das Zusammenleben zu ermöglichen und auch Schwächeren Chancen zu bieten. Armut und Not ist zu bekämpfen. Ein würdevolles Leben soll allen möglich sein – auch Benachteiligten.
2. Die Sozialhilfe ist das letzte, unabdingbare Netz im Sozialsystem der Schweiz. Sie ist ein wirksames Instrument, das grundsätzlich gut funktioniert. Es gibt in den Städten und in der ganzen Schweiz kaum Verelendung. Die Sozialhilfe trägt zum sozialen Frieden und zu wirtschaftlicher Stabilität bei.

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Quelle: Städteinitiative Sozialpolitik

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Medienmitteilung der SODK zur neuen Stossrichtung

Kantonale Sozialdirektorinnen und Sozialdirektoren legen die Stossrichtung für die Revision der SKOS-Richtlinien fest

Die Konferenz der kantonalen Sozialdirektorinnen und Sozialdi-rektoren(SODK) tagte gestern und heute in Thun. An ihrer Jahresversammlung hat die SODK zusammen mit Vertretern der Gemeinden und Städte sowie der Leitung der SKOS Eckwerte für die anstehende Revision der SKOS-Richtlinien bestimmt und das weitere Vorgehen festgelegt.

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Demokratie braucht Soziale Arbeit

Teile der Massenmedien schlagen derzeit und immer wieder auf die Soziale Arbeit ein – die Rede ist von «Sozial-Irrsinn» und «Sozial-Industrie». Gleichzeitig wird das «soziale Netz» als eine der grössten Errungenschaften der Schweiz bezeichnet.

Deshalb ist es notwendig, zu fragen: Was ist die Soziale Arbeit? Warum gibt es die Soziale Arbeit überhaupt, und zwar nicht nur in der Schweiz, sondern fast weltweit? Sind da seit über hundert Jahren immer schlechte Regierungen am Werk, die das Geld des Volkes unsinnig zum Fenster rauswerfen?
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Lesen Sie auch den Offenen Brief von Peter Sommerfeld „Stellungnahme zur Kampagne von Blick und Sonntagszeitung zum “Sozial-Irrsin”“

Wir müssen besser hinschauen, bevor wir urteilen

Mit den von der SVP geforderten 600 Franken pro Monat als Grundbedarf für eine Person kann sich niemand ausreichend versorgen. Die heutigen Ansätze der Sozialhilfe hingegen bewegen sich in einem fairen und vernünftigen Rahmen. Dass sich die Sozialhilfekosten in der Schweiz auf jährlich 2 Milliarden belaufen, hört sich nach viel Geld an. Man muss aber beachten: Die Kosten aller Sozialwerke betragen mehr als das sechzigfache, nämlich jährlich ca. 130 Milliarden Franken. Hinzu kommt, dass es in den letzten Jahren keine Steigerung der Auslagen gab (gemessen am BIP).
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«Statt Armut bekämpft man heute die Armen»

Paola Gallo, Geschäftsführerin des Vereins «Surprise», über die neue Armut in der Schweiz und mediale Kampagnen gegen die Sozialhilfe. 

Klar, eine Zeitschrift wird am Basler Spalentorweg 20 auch produziert. Sogar eine sehr spannende und professionell gemachte. Vor allem aber ist der Verein Surprise eine Sozialfirma, die dort ansetzt, wo die staatlichen Behörden an ihre Grenzen kommen.
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Quelle: www.tageswoche.ch

Medienmitteilung zur medialen Kampagne gegen die «Sozialindustrie»

Mitte September überschlugen sich die Schlagzeilen: Die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde KESB, die Betreiber von Sozialfirmen und die Soziale Arbeit als Ganzes standen wegen des «Falls Hagenbuch» unter medialem Beschuss. Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter wurden zum Teil pauschal als Profiteure einer boomenden «Sozialindustrie» denunziert. AvenirSocial – Soziale Arbeit Schweiz – spricht sich vehement gegen solche Diffamierungen aus und setzt sich für eine sachliche Diskussion ein. Wer sparen will, sollte die Ursachen von Armut bekämpfen, anstatt Sozialabbau zu fordern.
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Ausführliche Stellungnahme zur Medienmitteilung vom 1. Oktober 2014 zur gegenwärtigen medialen Kampagne gegen die «Sozialindustrie»

Die so genannte «Sozialindustrie» steht am Pranger. Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter werden pauschal als Profiteure der Sozialhilfepraxis denunziert. Einmal mehr fehlen – mit wenigen löblichen Ausnahmen – sachliche Darstellungen in den Medien.

Der Anlass und die Akteure
Kritik und Empörung gegenüber der «Sozialindustrie» und den profitierenden Sozialarbeitern wurden durch einen besonderen und doch seltenen Fall ausgelöst: Das freiwillige Engagement von Einwohnerinnen und Einwohnern für die «schwierige» vielköpfige Familie hat nicht das erhoffte Ergebnis gebracht, die neue Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) hat «über die Gemeindebehörden hinweg» Kinder dieser Familie fremdplatziert und die Gemeinde sah sich mit horrenden Kosten konfrontiert.1 Dieser einzelne Fall führt zu einer allgemeinen Kritik an der Sozialhilfe und gleichzeitig an der seit 2013 eingeführten KESB.
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Stellungnahme zur Kampagne von Blick und Sonntagszeitung zum „Sozial-Irrsin“

Blick und Sonntagszeitung führen eine inszenierte und aufgeblasene Kampagne zum angeblichen Sozial-Irrsinn. Es werden dabei die Sozialhilfestatistik, der Systemwechsel bei der Kinder- und Erwachsenschutzbehörden (KESB) sowie deren Folgen für die Gemeinden, die Kosten für Interventionen der Familienhilfe sowie die Existenz von Sozialfirmen und deren Umsatz in einen nicht bestehenden und daher die Öffentlichkeit irreführenden Zusammenhang gestellt, der erstens suggeriert, dass das gesamte System der sozialen Hilfe versagt (daher Sozial-Irrsinn), und zweitens Habgier der sozial Tätigen als Ursache für die steigenden Kosten unterstellt. Das sind schwerwiegende Vorwürfe, die höchste Anforderungen an Wahrheitsgehalt und Begründung stellen.
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Medienmitteilung der SP Schweiz – Wir müssen die Armut und nicht die Armen bekämpfen

Die SP will die mediale und politische Hetzkampagne gegen Menschen, die auf Sozialhilfe angewiesen sind, versachlichen. «Die Armut ist das Problem, nicht die Armen», stellt SP-Nationalrätin Silvia Schenker klar. «Um das soziale Netz zu stärken und die Armut wirkungsvoll zu bekämpfen, müssen erst einmal die Fakten auf den Tisch». Die SP-Fraktion reicht deshalb eine Reihe von Vorstössen ein, um das verbreitete Unwissen zu beheben und die Debatte auf ein solides Fundament zu stellen: Erstens will die SP Transparenz über Kosten und Leistungen in der Sozialhilfe. Zweitens will die SP die Erkenntnisse zu den KESB sachlich evaluieren. Und drittens will die SP die Rolle der privaten Akteure in der Sozialhilfe besser ausleuchten.

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