Archiv für den Monat: Juni 2015

Motion zur Reduktion der Zahl junger Erwachsener in der Sozialhilfe

Jugendliche und junge Erwachsene sollen präventiv besser unterstützt werden, damit sie nicht von der Sozialhilfe abhängig werden. Der Ständerat hat in der Junisession eine Motion der SP-Nationalrätin Silvia Schenker überwiesen und den Bundesrat beauftragt, eine entsprechende Strategie auszuarbeiten. Insbesondere sollen Jugendliche bei der Berufsberatung und der Stellensuche besser unterstützt werden. Die SKOS begrüsst die Stossrichtung der Motion. Dem erfolgreichen Einstieg junger Menschen in eine Ausbildung oder ins Berufsleben kommt eine zentrale Rolle in der Armutsprävention zu.

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Quelle: SKOS

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Evaluation der Leistungen mit Anreizcharakter gemäss SKOS-Richtlinien

Die Richtlinien der Schweizerische Konferenz für Sozialhilfe (SKOS) enthalten Empfehlungen, wie die Sozialhilfe zu berechnen ist. 2005 sind bei einer umfassenden Richtlinien-Revision drei Leistungen eingeführt worden, die Sozialhilfebeziehende belohnen, wenn sie sich für ihre berufliche und soziale Integration einsetzen: der Einkommensfreibetrag, die Integrationszulage und die Minimale Integrationszulage. Die Evaluation des Zulagensystems dokumentiert erstens, wie diese Leistungen in den Kantonen und Gemeinden konkret umgesetzt werden (Vollzugsevaluation). Zweitens untersucht sie, welche Auswirkungen die Leistungen auf das individuelle Handeln der Sozialhilfebeziehenden haben (Wirkungsevaluation).

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Quelle: Büro Bass