Archiv für den Monat: Januar 2015

Angriffe auf die KESB im „Fall Flaach“

Nach der medialen Skandalisierung der Sozialhilfe unter dem Schlagwort des „Sozial-Irrsinns“, die Anlass zu diesem Medienblog gegeben hatte, hat in den letzten Wochen erneut ein Thema die Schweiz bewegt, das die Soziale Arbeit betrifft. Im tragischen „Fall Flaach“ geht es um eine durch die KESB betreute Mutter, die in einer Verzweiflungstat ihre zwei Kinder getötet hat. Bevölkerung, Politik wie auch die Medien sind aufgewühlt und natürlich stellt sich auch die Frage der Verantworung der zuständigen KES-Behörde. Der Ton der Debatte ist scharf und der Behörde werden massive Vorwürfe gemacht. Es wird gar die Abschaffung der KESB und die Rückkehr zum alten System gefordert.

Obwohl dieses Thema nichts mit der Sozialhilfe und den dafür zuständigen Behörden zu tun hat, wurden in der Debatte zum „Sozial-Irrsinn“ auch die KESB angegriffen. Diese Vermischung wurde bereits von Peter Sommerfeld in seiner Stellungnahme kritisiert.

Dieser Vermischung wollen wir keinen Vorschub leisten. Um jedoch in diesem Blog die Debatte um die KESB nicht ganz aussen vor zu lassen, haben wir in diesem Blog-Beitrag einige Artikel und Stellungnahmen zusammengestellt, die die Sachlage objektiv und sachlich darstellen.

WOZ: Viele Vorwürfe gegen eine junge Behörde

Die Zeit: KESB: Zurück zum Unrecht?

NZZ: „Die Behörden sind völlig überlastet“. Interview mit KOKES-Präsident

AvenirSocial: Die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden unter Beschuss – AvenirSocial will die berufspolitische Stärkung der beteiligten Sozialarbeitenden vorantreiben

NZZ: Nach der tragischen Kindstötung entlädt sich der Volkszorn.Gastkommentar von

Tageswoche: Zwei tote Kinder und ein Sündenbock

 

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