Archiv für den Monat: Dezember 2014

Therese Frösch: «Die SVP inszeniert eine Jagd auf Arme»

Therese Frösch warnt vor einer weiteren Aushöhlung des Sozialsystems. Wird das Existenzminimum für Bedürftige gesenkt, wie das bürgerliche Politiker fordern, dann gebe es «mehr Obdachlose, mehr Verwahrloste, mehr Kleinkriminalität», sagt die Co-Präsidentin der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe.

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Quelle: Tages Woche

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Sozialhilfe darf nicht Armenhilfe werden

Analyse: Die Kantone sollten auf Reformen drängen, statt auszutreten.

Der Sozialstaat steht vor einem Schicksalsjahr. Falls das Zürcher Kantons­parlament 2015 aus der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe (Skos) austritt, um sich nicht mehr an deren Richtlinien halten zu müssen, dürften die meisten Deutschschweizer Kantone dem Beispiel folgen. Damit würde ein unwürdiger Leistungswettbewerb nach unten einsetzen: Ohne verbindliches nationales Regulativ will jeder Kanton möglichst unattraktiv für Sozialhilfeempfänger werden.

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Quelle: Tagesanzeiger

Sozialhilfe: Transparenz statt Polemik

Der Ständerat hat heute ein Postulat von Pascale Bruderer zur Sozialhilfe einstimmig angenommen. «Wir brauchen eine Versachlichung der Diskussion und eine Klärung der offenen Fragen», erklärt die Aargauer SP-Ständerätin. «Mangelnde Transparenz schürt Vorurteile und führt zu einer undifferenzierten Verallgemeinerung aufgrund von Einzelfällen. Diese Polemik nützt niemandem, sie schwächt vielmehr das soziale Netz und führt zu ungerechtfertigten Angriffen auf jene Menschen, die darauf angewiesen sind». Das Postulat beauftragt den Bundesrat, Leistungen und Kosten der Sozialhilfe aufzuzeigen und insbesondere die Rolle von Privatfirmen in der Sozialhilfe zu untersuchen.

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Quelle: SP Schweiz

Für die Sozialhilfe braucht es einen fairen Lastenausgleich

Steigende Aufwendungen für Sozialhilfe, Kindes- und Erwachsenenschutzmass­nahmen und Ergänzungsleistungen belasten viele Gemeinden. Als Folge dieser Entwicklung wächst der Druck auf die sozial Schwächsten. Notwendig sind deshalb faire und solidarische Lastenausgleichssys­teme in den Kantonen.

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Quelle: Haelfte/Moitié