Archiv für den Monat: November 2014

Sozialhilfe: Brennpunkte und Handlungsideen

Seit einiger Zeit wird die Sozialhilfe von verschiedenen Seiten unter Beschuss genommen. Die Kritik ist nicht neu. Sie wird immer wieder festgemacht an einzelnen Missbrauchsfällen und ist stark geprägt vom finanziellen Spardruck in Kantonen, Gemeinden und Städten. Dabei wird eine Bedarfsleistung in Misskredit gebracht, welche in ihren Grundzügen gut funktioniert und einen wichtigen und unerlässlichen Teil des sozialen Sicherungssystems der Schweiz bildet. Eine Versachlichung der Diskussion ist dringend nötig.

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Quelle: Schweizerischer Städteverband

SOS-SKOS: Aufruf für eine nachhaltige Grundidee von Sozialhilfe

Offener Brief von Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern an den Kantonsrat des Kantons Zürich

Der Kantonsrat will die wirtschaftliche Sozialhilfe neu erfinden und die SKOS-Richtlinien zur Diskussion stellen. Als Fachleute der Sozialhilfe sind wir verpflichtet und berufen, dazu Stellung zu nehmen. Wir sind es, die sich täglich damit befassen, wie wir Menschen in Notsituationen nach rechtsstaatlichen Grundsätzen der Gleichheit in verschiedenen Situationen weiterhelfen. Wir sind es, die die Sozialhilfe aus der Almosen-Ecke in ein System verwandelt haben, das Hilfe zur Selbsthilfe bietet.

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Quelle: SOS-SKOS / vpod

Anwendung der materiellen Sozialhilfe

Interpellation 14.3707 von Yvonne Feri

Mit der Diskussion über die Steuerbefreiung des Existenzminimums und der allfälligen Erfassung der Sozialhilfe als Einkommen hat der Bund in die Belange der Kantone und der Gemeinden eingegriffen. Für die Existenzsicherung der Ärmsten in unserer Gesellschaft sind solche nur formellen Massnahmen jedoch ungenügend. Nebst einer konstruktiven Sozialpolitik der Kantone drängen sich eine bessere Koordination und Lastenverteilung für die Sozialhilfe unter den Kantonen und den Gemeinden auf. Mit einem gerechten Finanzausgleich könnte der öffentliche Druck auf die Sozialhilfebezügerinnen und -bezüger vermindert und der Bereich der Sozialhilfe fortan konform zur Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft ausgestaltet werden.

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Quelle: Curia Vista – Geschäftsdatenbank des Schweizerischen Parlaments

Materielle Sozialhilfe. Einhaltung der Bundesverfassung

Postulat 14.3706 von Yvonne Feri

Aktuelle Diskussionen stellen Sozialhilfebezügerinnen und -bezüger in den Fokus. So sehen sich die Schwächsten zusehends einer demagogischen Volksverhetzung ausgesetzt. Diese wird durch allgemeines Unwissen verstärkt. Not täte daher eine Aufklärungskampagne (analog die wie Stopp-Aids-Kampagne) über die Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft. Auch behördliche Massnahmen drängen sich auf, um den sozialen Frieden in unserem Land zu sichern.

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Quelle: Curia Vista – Geschäftsdatenbank des Schweizerischen Parlaments