Archiv für den Monat: September 2014

Kritik an den Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden ‒ Stellungnahme der KOKES

Am 1. Januar 2013 haben die neuen Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden (KESB) ihre Tätigkeit aufgenommen. Seither erledigen sie die ihnen vom Bundesrecht vorgeschriebenen Aufgaben bestmöglich. Die Konferenz für Kindes- und Erwachsenenschutz (KOKES) hält die teilweise harsche Kritik an der Arbeit der KESB für ungerechtfertigt.
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Stellungnahme zur Kampagne von Blick und Sonntagszeitung zum „Sozial-Irrsin“

Blick und Sonntagszeitung führen eine inszenierte und aufgeblasene Kampagne zum angeblichen Sozial-Irrsinn. Es werden dabei die Sozialhilfestatistik, der Systemwechsel bei der Kinder- und Erwachsenschutzbehörden (KESB) sowie deren Folgen für die Gemeinden, die Kosten für Interventionen der Familienhilfe sowie die Existenz von Sozialfirmen und deren Umsatz in einen nicht bestehenden und daher die Öffentlichkeit irreführenden Zusammenhang gestellt, der erstens suggeriert, dass das gesamte System der sozialen Hilfe versagt (daher Sozial-Irrsinn), und zweitens Habgier der sozial Tätigen als Ursache für die steigenden Kosten unterstellt. Das sind schwerwiegende Vorwürfe, die höchste Anforderungen an Wahrheitsgehalt und Begründung stellen.
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Medienmitteilung der SP Schweiz – Wir müssen die Armut und nicht die Armen bekämpfen

Die SP will die mediale und politische Hetzkampagne gegen Menschen, die auf Sozialhilfe angewiesen sind, versachlichen. «Die Armut ist das Problem, nicht die Armen», stellt SP-Nationalrätin Silvia Schenker klar. «Um das soziale Netz zu stärken und die Armut wirkungsvoll zu bekämpfen, müssen erst einmal die Fakten auf den Tisch». Die SP-Fraktion reicht deshalb eine Reihe von Vorstössen ein, um das verbreitete Unwissen zu beheben und die Debatte auf ein solides Fundament zu stellen: Erstens will die SP Transparenz über Kosten und Leistungen in der Sozialhilfe. Zweitens will die SP die Erkenntnisse zu den KESB sachlich evaluieren. Und drittens will die SP die Rolle der privaten Akteure in der Sozialhilfe besser ausleuchten.

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