Kennzahlenbericht 2015: Mehr Sozialhilfe in mittelgrossen Städten

Die Sozialhilfequoten in den Städten sind überall höher als in ihrem ländlichen Umfeld. In den grossen Städten stagniert oder sinkt die Zahl der Sozialhilfefälle leicht, während sie in den mittelgrossen Städten tendenziell steigt. Das belegt der aktuelle Kennzahlenvergleich zur Sozialhilfe in Schweizer Städten, welcher von der Berner Fachhochschule und der Städteinitiative Sozialpolitik erarbeitet wurde.

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Quelle: Städteinitiative Sozialpolitik

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Warum trotz Anspruch keine Sozialhilfe bezogen wird

Moderne Wohlfahrtsstaaten bieten Schutz vor Armut: Haushalte unter der Grenze des Existenzminimums werden durch Sozialhilfe unterstützt. Vielfach wird von diesem Recht jedoch nicht Gebrauch gemacht. Oliver Hümbelin, Soziologe an der Berner Fachhochschule BFH, hat untersucht, weshalb das so ist.

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Quelle: Berner Fachhochschule

Wer wagt es nach Hilfe zu fragen?

Seit der Jahrtausendwende ist der öffentliche Diskurs zur Sozialhilfe durch Misstrauen geprägt. Aufgrund von Administrativdaten kann nun nicht nur berechnet werden, dass ein Viertel der Bezugsberechtigten auf die Sozialhilfe verzichtet, sondern auch, dass dies mit gesellschaftlichen Wertvorstellungen zusammenhängt. Dies verschärft die Armutsproblematik in der Schweiz unnötig.

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Quelle: Berner Fachhochschule

Den Rechtsschutz der Sozialhilfebeziehenden stärken

In den Debatten um die Sozialhilfe werden vor allem die Pflichten von Sozialhilfebeziehenden und deren rechtliche und praktische Umsetzung erwähnt. Doch welche Rechte und Rechtsmittel hat man als Sozialhilfebeziehende oder Sozialhilfebeziehender? Können die Betroffenen diese wahrnehmen und was für Unterstützungsangebote gibt es in diesem Bereich? Die beiden Autorinnen haben diese Fragen in ihrer Bachelor-Arbeit an der Berner Fachhochschule für Soziale Arbeit diskutiert.

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Quelle: sozialinfo.ch / Fokus-Monatsthema

Revision der SKOS-Richtlinien – Reaktionen und Berichte

Am 21. September 2015 veröffentlichte die SODK eine Mitteilung zu beschlossenen Änderungen der SKOS-Richtlinien. Wir haben für Sie einige Reaktionen daraf und aktuelle Medienberichte dazu zusammengestellt:

Inakzeptable Kürzungen in der Sozialhilfe (AvenirSocial)

Dammbruch in der Sozialhilfe(Caritas Schweiz)

Kantone stärken erwerbsorientierte Sozialhilfe (Schweizerischer Arbeitgeberverband)

Sozialhilfe wird reduziert (NZZ)

 

 

Dammbruch in der Sozialhilfe

Die Konferenz der Sozialdirektorinnen und Sozialdirektoren (SODK) verabschiedete heute die erste Etappe der Revision der SKOS-Richtlinien. Diese sieht vor, die Beiträge für die Existenzsicherung von Grossfamilien zu kürzen, die Unterstützungsleistungen für Jugendliche zu reduzieren, Sanktionsmöglichkeiten zu verschärfen und die minimale Integrationszulage abzuschaffen. Caritas ist besorgt: Mit diesem Dammbruch in der Sozialhilfe ist das soziale Existenzminimum, welches Menschen in Not eine minimale Teilhabe erlaubt, nicht mehr gewährt.

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Quelle: Caritas Schweiz

Zum Thema: SODK_Aenderungen_der_SKOS_Richtlinien